Im Auftrag des Vereins Connect! hat ein Konsortium aus Hochschul-Instituten einen fachbereichsübergreifenden, wissenschaftlich basierten Werkzeugkasten («Connect!-Toolkit») entwickelt, um Einsamkeit bei älteren Menschen zu erkennen, abzuklären und Massnahmen aufzuzeigen.
Werfen Sie selbst einen Blick auf das Connect!-Toolkit.
Das Toolkit herunterladenFAQ – Häufig gestellte Fragen zum «Toolkit Screening & Follow-up Einsamkeit»
Im Folgenden finden Sie eine Sammlung von häufig gestellten Fragen (FAQ) und deren Antworten zum «Toolkit Screening & Follow-up Einsamkeit».
Wer hat das Toolkit entwickelt?
Im Auftrag des Vereins Connect! hat ein Konsortium aus acht Hochschul-Instituten einen fachbereichsübergreifenden Werkzeugkasten («Connect!-Toolkit») entwickelt, um Einsamkeit bei älteren Menschen zu erkennen, abzuklären und Massnahmen aufzuzeigen. Auf Anfrage steht der Schlussbericht des Konsortiums zur Verfügung (nur in DE).
Was beinhaltet das Toolkit?
Das Toolkit besteht aus einem Screening (Kurzfragebogen mit 3 Schlüsselfragen), Anleitungen zu vertiefenden Abklärungsfragen und Empfehlungen für wissenschaftlich basierte Folgemassnahmen.
Warum braucht es ein Toolkit Einsamkeit?
Es gibt verschiedene Formen und Intensitäten von Einsamkeit. Die Ursachen und Folgen sind vielfältig und komplex. Um Einsamkeit zu erkennen und zu reduzieren, ist es nötig, Fachpersonen und Freiwillige einzubeziehen, weil die in Kontakt mit älteren Menschen stehen.
Für wen ist das Toolkit?
Das Toolkit ist für Fachpersonen der Versorgungssysteme (u.a. Medizinische Grundversorgung, Ambulante Pflege, Soziale Arbeit, Psychiatrie/Psychologie) sowie für Freiwillige (u.a. Besuchsdienst, Fahrdienst) konzipiert, welche in Kontakt mit älteren Menschen sind, die von Einsamkeit gefährdet oder betroffen sein können.
Welches sind das Ziel und der Nutzen des Toolkit Einsamkeit?
Das Toolkit ermöglicht es, gefährdete ältere Menschen fachübergreifend zu identifizieren, vertiefende Abklärungen vorzunehmen und geeignete Massnahmen einzuleiten. Es wird auf fachliche Bedürfnisse angepasst und praxisnah zum Vorgehen bei Einsamkeit von älteren Menschen weiterentwickelt.
Wird das Toolkit für unterschiedliche Zielgruppen angepasst?
Ja. Das Toolkit bietet eine fachbereichsübergreifende, theoretische Grundlage zum Vorgehen bei Einsamkeit im Alter. Es wird bis Ende 2026 an die Bedürfnisse und die Möglichkeiten in der Praxis verschiedener Fachpersonen sowie von Freiwilligen angepasst.
Welche zusätzlichen Angebote gibt es zur Unterstützung der Fachpersonen und Freiwilligen?
Zur Unterstützung von Fachpersonen der Versorgungssysteme (u.a. Medizinische Grundversorgung, Ambulante Pflege, Soziale Arbeit, Psychiatrie/Psychologie) sowie von Freiwilligen (u.a. Besuchsdienst, Fahrdienst) werden bis Ende 2026 Fortbildungen und dazugehörende, fachspezifische Materialien ausgearbeitet.
Welche Hochschulinstitute haben das Toolkit entwickelt?
Medizinische Grundversorgung: Universität Luzern, Zentrum für Hausarztmedizin und Community Care Luzern
Pflege: BFH Berner Fachhochschule, Fachbereich Pflege; Universität Basel, Institut für Pflegewissenschaft
Psychologie/Psychiatrie: Universität Zürich: Psychologisches Institut der Universität Zürich, UZH Healthy Longevity Center, Zentrum für Gerontologie; Universitäre Psychiatrische Dienste UPD Bern
Soziale Arbeit: HSLU Hochschule Luzern – Soziale Arbeit, Institut für Sozialmanagement, Sozialpolitik und Prävention; SUPSI Scuola universitaria professionale della Svizzera italiana, Centro competenze anziani
Wo kann ich das Toolkit anschauen?
Sie können das Connect!-Toolkit gleich hier herunterladen.
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